Schreiben in Frankreich // Teil 3

Nun startet der letzte Part der Reise. Mit Sack und Pack besteige ich die Fähre und setze von Nizza über nach Bastia auf Korsika.

 

Ich war schon mal auf Kreuzfahrt und freue mich auf das Schiff aber auf einer Fähre spielt sich der Großteil der Reise unter Deck ab und das ist leider gar nichts für mich. Dafür ist die Aussicht vom Pooldeck – dessen Pool allerdings leer ist – ganz nett. Auch hier leider nur ein Blick durch Meersalzverschmutzte Fensterscheiben aber immerhin!

Nach fünf Stunden torkele ich von Bord und bin froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Doch da kommt auch schon das nächste Problem auf mich zu.

Offenbar gibt es in Bastia nur einen einzigen Taxifahrer, der einen zum Flughafen fährt und genau da muss ich hin, um meinen neuen Mietwagen abzuholen!

 

Ich warte also geschlagene eineinhalb Stunden, bis der gute Mann sich endlich erbarmt und mich in letzter Minute vor dem Terminal absetzt. Beinahe hätte das Mietwagenbüro zu gehabt!

Doch dann bekomme ich mein neues Auto und es ist, wie sich herausstellt, das winzigste Gefährt aller Zeiten!

Auto

Dafür bringt es mich, ohne weitere Zwischenfälle, zum Hotel und obwohl es dunkel und bereits nach 23:00 Uhr ist, merke ich sofort, dass dieses Hotel ein Volltreffer ist! Vom Balkon aus höre ich das Meer rauschen, der Pool sieht selbst bei Nacht großartig aus und die Anlage wirkt top gepflegt.

Am nächsten Morgen bestätigt sich meine Vermutung und mein erster Pooltag lässt mich erst so richtig spüren, wie anstrengend die acht Tage zuvor eigentlich waren.

Jeden Tag eine andere Stadt, manchmal sogar zwei. Immer nur aus dem Koffer leben und nun dieser Luxus!

Frühstück, Meer, dieser tolle Pool und erst das Abendessen! Ich bin im siebten Himmel und will nie wieder weg!

 

Auch die Insel gefällt mir. Zugegegben … soooo viel sehe ich davon nicht, weil ich nach meiner Reise schon ziemlich gesättigt bin und kaum noch eine Kirche, einen Strand oder eine Zitadelle zu würdigen weiß aber schon allein die staubigen Felder, die Schafe und die freundlichen Menschen machen meinen Aufenthalt hier perfekt.

Nur einmal wage ich mich nach Bastia und schaue mir den Hafen und die Altstadt an. Den Rest der Zeit verbringe mich mit Lesen, Lesen, Lesen!

Fünf Bücher verschlinge ich in dieser Woche und jedes einzelne war gut. Allerdings stach besonders die Dystopie “Vollendet” hervor. Diese beiden Bücher haben es mir wirklich angetan!

Und dann geht es leider zurück in die Heimat aber ich freue mich auch. Daheim wartet ein fertig korrigiertes NACHTSONNE Skript auf mich, um endlich auf den Markt zu kommen und so einige Videos müssen nun geschnitten werden, denn ich habe in Frankreich nicht nur geschrieben und gelesen, sondern auch ganz viel gefilmt!

Was das neue Buch angeht, so habe ich es zu 17 Kapiteln gebracht und bin ganz zufrieden mit mir und meinen Protagonisten 😀

Damit endet meine Reise und ich habe sie sehr genossen!

Aurevoir,

Laura!

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