Schreiben extrem // Tag 6

Tag 6

Heute ist mir endlich die zündende Idee gekommen, wie ich die lästigen Mirabellen loswerde, die mir beim Essen ständig auf den Kopf fallen. Ich ernte sie! Hätte man auch früher drauf kommen können, sicher … aber selbiges gilt auch für die Abschaltung von Atomkraftwerken und da sind wir ja auch noch nicht sooooo weit.

Von der Ernte mal abgesehen, ist mein (vorerst) letzter Tag hier unspektakulär.

Ich habe ein wenig aufgeräumt und auch noch ein bisschen geschrieben. Dann gab es mittags Salat und der Abwasch ist auch schon erledigt.
Wobei, zum Salat gab es selbstgepflückte Erbsen. Das war ein Genuß! Toll!

Erbsen

Höhepunkt des Tages war eine fette Taube auf der höchsten Tanne am Grundstück. Ich habe versucht, sie abzulichten. Wie auch schon beim Eichhörnchen ist das Ergebnis fragwürdig aber so könnt ihr auch am Tauben-Spektakel partizipieren.

Taube

Ich freue mich schon auf die Autofahrt. Überhaupt, macht im Sommer alles mehr Spaß. Geht euch das auch so? Irgendwie riecht alles anders und fühlt sich besser an. Man hetzt nicht bloß von einem Ort zum anderen, sondern nimmt auch den Weg wahr.

So habe ich zum Beispiel jeden Tag hier die wunderschönen Kleeblumen bestaunt, wenn ich mal zwischen Haus und Schuppen pendeln musste. Heute beschloß Großmutter Newman allerdings zu mähen, daher habe ich schnell noch ein Foto gemacht 😀

Klee

Was die Schreiberei angeht, so habe ich gestern den Albtraum eines jeden Autors durchmachen müssen. Die spannendste Stelle im Finale war gerade fertiggeschrieben, als das Schreibprogramm abstürzte! Ich speichere gewöhnlich alle drei Minuten aber ihr werdet nicht glauben, was in drei Minuten so alles passieren kann. Also sind sechs aufwühlende Absätze weg. Ich hätte schreien können und sah mich nicht in der Lage das Geschehen zu rekonstruieren. Also muss die NACHTSONNE sich bis morgen gedulden. Oder heute Nacht, mal sehen.

Dafür hab ich wieder ein wenig am neuen Buch gearbeitet und es macht bisher großen Spaß. Ich werde mich damit in der Großstadtmetropole Bremen weiter auseinandersetzen.

Nun ist es aber Zeit, die Schotten dichtzumachen und dem Einsiedlerleben kurzzeitig den Rücken zu kehren.

Ich komme wieder!

Heutige Natur Für und Wieders:

Positiv

  1. Echter, handgebrühter Kaffee
  2. Zwischen den Feldern spazierengehen

Negativ

  1. Immer noch die Bremsen! Diese Viecher sind echt das Letzte!
  2. Die ständige Angst, das Gas nicht zugedreht zu haben

Gruß und Kuss,
Laura im Exil 😀

 

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Lust auf mehr?

Hier geht es zur kompletten Artikelserie “Schreiben extrem 2014”!

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